Citytrip Konstanz

Montag, 12. September 2016

Konstanz gehört mit seiner Architektur im mittelalterlichen Stil definitiv zu Deutschlands schönsten Städten. Mindestens so schön wie die Stadt war unser viertägiger Kurzurlaub, der zum größten Teil aus Essen bestand. Unten trage ich einige Empfehlungen und Tipps zur Inspiration zusammen. Konstanz ist mit seiner Einwohnerzahl von 82.000 recht überschaubar und man kennt sich innerhalb kürzester Zeit aus. Allerdings sind die Gassen der Altstadt, welche gleichzeitig auch das Zentrum ist, von Touristen überschwemmt.


Das Hotel Halm, unser Übernachtungsort, liegt in perfekter Lage sowohl zum Bahnhof, zum Hafen als auch zum Einkaufszentrum Lago. Es liegt zentral, sodass man jedes Ziel bequem zu Fuß erreichen kann. Für größere Ausflüge stehen öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung, folglich ist ein Auto nicht zwingend erforderlich. Dank der Kurtaxe, zu der jeder Tourist verpflichtet ist, kann man kostenlos Bus fahren, z.B. zur Blumeninsel Mainau. Für weitere Ausflüge, wie nach Meersburg, bietet sich eine Schiffsfahrt zu niedrigen Preisen an.
Ich kann jedem empfehlen einen Abstecher nach Meersburg zu machen. Mit dem Plan, einen kleinen Spaziergang am Bodensee entlang zu machen, gingen wir los. Die Aussicht war traumhaft, sodass wir liefen, bis wir fünf Kilometer weiter Staade erreichten. Dort entdeckten wir eine Fähre, die nach Meersburg pendelt. Für 3,00 Euro pro Person waren wir ungefähr zwanzig Minuten später angekommen und überwältigt von der Schönheit des Städtchens. Auch hier erinnern so gut wie alle Gebäude an das Mittelalter, außerdem waren hier noch mehr Touristen unterwegs als in Konstanz. Die Hälfte der Stadt hätten wir beinahe verpasst, denn sie liegt etwas versteckt. Von unten sieht man nur ein großes gelbes Gebäude. Als wir oben ankamen, sahen wir jedoch auch das Schloss und die vielen kleinen Gassen mit Cafés und unterschiedlichen Shops.
Am selben Abend fuhren wir noch mit dem Bus auf die Mainau. Wir wählten das Sonnenuntergangsticket, welches ab 17 Uhr gilt und nur die Hälfte kostet. Bis zur Schließung des Parks um 20 Uhr hatten wir noch ausreichend Zeit. Besonders gefallen hat mir die Schlossanlage im Barockstil mit seiner herrlichen Parkanlage. Auch das Schmetterlingshaus und der Bauernhof mit seinen zahmen Tieren (u.a. auch Kühe) zählen zu meinen Favoriten.


Empfehlungen:
Ich bin ein riesiger Fan von Cafés und immer auf der Suche nach den Besten und Individuellsten. In Konstanz stieß ich auf drei, alle sehr ähnlich und zugleich doch unterschiedlich.
1. Holly´s: Nach einem 30-minütigen Spaziergang vom Zentrum erreicht man das Holly´s, direkt am Rhein gelegen. Hier kann man wunderbar frühstücken, obwohl es nur eine kleine Auswahl gibt. Zudem bietet es viele verschiedene Mittagsgerichte, da findet jeder etwas.
Besonders gefallen hat mir die Art, wie das Essen angerichtet war und die schöne Sitzgelegenheit.

 
2. Stadtkind: Ist ein sehr kleines Café mit einer geringen Anzahl an Sitzplätzen. Es liegt einige Gehminuten von der Altstadt entfernt, dafür trifft man hier eher auf die Einheimischen, als auf Touristen. Das Café ist gleichzeitig eine Bäckerei, sodass alles auch "to go" bestellt werden kann.

 
3. Pano: Ist ein Franchise-Unternehmen. Dort gibt es wirklich alles, aber vor allem natürlich Brot in allen möglichen Varianten und Belägen. Es ist direkt in der zentralen Altstadt zu finden und nicht zu übersehen. Es ist recht groß, sodass man immer einen Platz findet.
Gemeinsamkeiten: Alle drei Cafés verkaufen auch Gegenstände. Von Geschirr über Dekoration und Büchern bis zu den Tischen. Außerdem findet sich in jedem eine eigene Eisdiele wieder.


Tipp:
Jedem, der einen Urlaub in Konstanz plant, rate ich von den typischen Touristenzielen Abstand zu halten. Vor allem in Sachen Essen finden sich in der Altstadt versteckt und außerhalb schönere und bessere Restaurants als direkt am Hafen. Zumal sind die Restaurants dort meistens überfüllt. Wer in Konstanz ist muss auch mindestens einmal Fisch essen, welchen es dort wirklich überall gibt, eine Empfehlung ist in diesem Fall also überflüssig.




Nathalie Unger

Danke an Ann-Catrin, für die die Bereitstellung ihres Blogs!

1 Kommentar:

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