ISLAND

Montag, 22. August 2016


ISLAND - Ein Land mit 325.000 Einwohnern, einer atemberaubenden Natur und unendlichen Weiten des Nichts. Unser Urlaubsziel für diesen Sommer.
Wie wir darauf gekommen sind? Ich war es jedenfalls nicht. Ich glaube, es war meine Schwester, die plötzlich unbedingt nach Island wollte. Der Favorit meiner Mama war Irland. Zwei für einen Sommerurlaub eher untypische Reiseziele. Wie auch immer. Man hat schließlich mich vor die Qual der Wahl gestellt: Irland oder Island. Und dann entschied ich mich für Island. Warum genau, das weiß ich nicht mehr. Ich glaube es waren die Versprechungen der besonderen Natur: Heißwasserquellen inmitten der Landschaft bei Außentemperaturen unter 20 Grad und natürliche Springquellen.
Was ich zuvor mit Island assoziiert hatte waren vor allem Islandponys, eine langweilige grün-graue Landschaft und eine Handvoll Menschen.
Nun ja. Bevor ich die Entscheidung hatte treffen müssen habe ich mich dann doch ein wenig mit Island auseinander gesetzt und schnell fest gestellt, dass Island viel mehr zu bieten hat als meine Assoziationen es zuließen. Mit Irland assoziierte ich immerhin nur Butter und grüne Wiesen.

Am 5. August um 0 Uhr Ortszeit landeten wir schließlich am Flughafen von Kevlavik. Dort übernachteten wir die ersten 2 Nächte und Dank unseres Mietwagens, bekamen wir schon in dieser kurzen Zeit einen guten Einblick und Eindruck in und von Island.

Am Samstag fuhren wir weiter nach Reykjavik, welche mit 120.000 Einwohnern die Hauptstadt Islands ist. Dort wohnten wir 3 Tage in einem kleinen Appartement. In diesem Zeitraum schauten wir uns die Stadt an und fuhren zu einer Heißwasserquelle, zu der man erst 1,5 Stunden hinlaufen musste. Diese Quelle war eine der wenigen, in der man in der freien Natur baden kann. Viele sind zu heiß und stinken furchtbar nach Schwefel. Das heiße Wasser war im Gegensatz zu der Außentemperatur von ca. 15 Grad richtig heiß. Viele Menschen gingen ganz ins Wasser und kamen nach einer Weile krebsrot aber glücklich wieder heraus. 

Am Dienstag, den 9. August fuhren wir weiter in den Süden und übernachteten eine Nacht in der Nähe von Vik, eine weitere der wenigen richtigen Städte. 

Unsere letzte Station war dann ein Cottage mit Whirlpool in der Nähe von Selfoss. Von dort aus nahmen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Islands mit: Gullfoss (Wasserfall), Geysir (Natürlicher Springbrunnen) und Pingvellir (Spalt zwischen der Eurasischen- und Amerikanischen Kontinentalplatte). Diese befinden sich auf einem sogenannten Goldenen Kreis der Sehenswürdigkeiten. Die Orte sind selbstverständlich von Touristen überfüllt, da sie quasi die Markenzeichen Islands sind. Auf unseren Routen haben wir jedoch auch viele kleinere und eher unbekanntere Sehenswürdigkeiten mitgenommen wie Wasserfälle oder kleinere Heißwasserquellen. 

FAZIT: 

Island ist ein unglaublich faszinierendes und interessantes Land.
Ich glaube, nein ich bin mir sicher, damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben. In nur 10 Tagen haben wir so viel gesehen und aufgrund der leeren Straßen kommt man auf der Ringstraße 457 auch wirklich voran. Meilenweit kommt einem kein einziges Auto entgegen und man fährt durch Weiten des Nichts. Die Natur verändert sich kilometerweise von Wiesen über Berge, auf denen der Gletscher zu sehen ist, bis Felder mit Vulkanstein und schließlich taucht wie aus dem Nichts ein schwarzer Strand oder Felsvorsprung auf, von dem aus man über das Meer schauen und die Aussicht genießen kann. 
Island hat es in sich und ich bin mir sicher, jeder und damit meine ich wirklich jeden, wäre beeindruckt von dem Farbenspiel der Natur, den verschiedenen Naturebenen und deren natürliche Elemente.
Ich kann jedem nur ans Herz legen, sich einmal auf dieses Naturwunder Island einzulassen. 
Durch unsere Ortswechsel haben wir verschiedene Teile der Insel gesehen und sind wirklich gut herum gekommen.

FACTS:

Temperatur während unserer Reise: 12-15 Grad
Sonnentage: 8 von 10
Sprache: Man versteht kein Wort, aber alle Isländer sprechen gutes Englisch
Wird es wirklich nie ganz dunkel: Vielleicht ganz kurz bevor dann am frühen Morgen die Sonne wieder aufgeht
Besonderheiten: Heißwasserquellen
Essen: Gammelhai, Wal, Pferdefleisch und Lammkopf. Wir haben dann lieber selbst gekocht.
Währung: Islandkronen.

Hier nun einige Eindrücke:
































                                                                    
Alle Bilder gehören Nathalie Unger - Danke!

Kommentare:

  1. Ein super Bericht und traumhafte Bilder, da will ich auf jeden Fall auch unbedingt mal hin!!!

    Karin

    p.s. Irland ist auch auf jeden Fall eine Reise Wert

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  2. WOW WOW WOW...deine Bilder sind die toll gelungen und da bekomme ich sofort Fernweh ! ♥

    Alles Liebe
    Laura ♥

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